Was ist, wenn sich Trauer und Wut mischen?

Wut, weil ein Mensch durch einen anderen Menschen sterben musste? Nach einem Anschlag, nach einer Autofahrt im Vollrausch, einer Sexualstraftat, durch die Untaten einer Tyranei oder in einem unmenschlichen Krieg?

Mein übliches "Wording" am Grab passt da nicht. Ein Post auf "gedenkenswert" hat das - wie ich finde zu Recht - kritisiert. Ich musste aber halt einfach noch nie das Opfer einer Straftat bestatten.

Vielleicht würde ich folgenden Bibelvers ins Gespräch bringen: "Rächet euch selber nicht, meine Liebsten, sondern gebet Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: <Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der HERR.>" (Römer 12,19).

Gott ist gerecht. Und angesichts der Gerechtigkeit Gottes wird unser Leben offenbar.

Es gibt Maßstäbe und Urteile. Hier auf Erden. Und bei Gott eben auch.
Römer 12,19
Gedanke von Rainer Liepold
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